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Corporate Performance Management

Zentrales Datenmanagement, integrierte Planung, standardisiertes Reporting – diese Schritte empfiehlt das ganzheitliche Konzept von Corporate Performance Management, um die Unternehmensleistung nachhaltig zu steigern.

Mit seinem umfassenden Ansatz reagiert Corporate Performance Management – auch Enterprise Performance Management (EPM) oder Business Performance Management (BPM) genannt – auf 2 starke aktuelle Trends, die sich gegenseitig vorantreiben: So wächst die Kapazität der Datenerfassung und -verarbeitung und zugleich die Dynamik und Komplexität von Wettbewerb und Märkten.

Konstruktive Herausforderung für das gesamte Unternehmen

CPM begreift diese Trends als konstruktive Herausforderung für das gesamte Unternehmen: Um die Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität zu steigern, müssen die Ziele, die Strategie sowie alle Steuerungs- und Produktionsprozesse noch stärker aufeinander abgestimmt und enger miteinander verzahnt werden.

Die strategische Planung fungiert als Roadmap für die operativen Pläne und diffundiert das Unternehmen bis in die Produktionsprozesse hinein.

Die Finanzdaten bleiben wichtig, stehen aber nicht mehr allein im Mittelpunkt. Stärker in den Blick rücken Daten aus dem Vertrieb, der Produktion und dem Einkauf sowie aus dem Projekt-, Personal- und Ressourcenmanagement. Auch relevante externe Datenquellen können einfließen.

Die Unternehmensprozesse unterliegen einer weitreichenden Digitalisierung und – im Hinblick auf ihre Abhängigkeiten – einer möglichst optimalen Automatisierung. Dies gilt auch für die Management- und Planungsprozesse selbst.

Die Datenanalyse beschränkt sich nicht auf die Abbildung des historischen Geschäftsverlaufs. Sie nutzt vielmehr Tools und Methoden, um die aktuelle Dynamik des Geschehens zu erfassen und daraus Handlungsempfehlungen für das Management abzuleiten.

Das Reporting schafft die Voraussetzung für eine vertiefte Kooperation im Unternehmen – durch leicht verständliche und gut strukturierte Informationen für alle Beteiligten.

In einer Hauptrolle: das Controlling

Aufgrund seiner Expertise und seinen Kompetenzen im Hinblick auf das Datenmanagement, das Reporting und die Geschäftsplanung schiebt CPM das Controlling auf eine Schlüsselposition – und verschiebt zugleich seine Aufgaben. Denn: Es geht nicht mehr nur um die Anfertigung von Plänen und Reports nach einer aufwändigen  Datenerfassung und -aufbereitung. CPM sieht das Controlling vielmehr in einer beratend-kommunikativen Funktion und verlangt:

  • die wertschöpfende Auswertung der Daten auf Basis eines vertieften Verständnisses der Unternehmensprozesse und -ziele.
  • die Unterstützung des Managements durch Handlungsempfehlungen.
  • die Begleitung des Unternehmens auf dem Weg zu einer datengetriebenen Organisation durch die Kooperation mit allen Teams und Abteilungen.

Um diese Herausforderungen zu meistern, benötigt das Controlling ein leistungsstarkes BI-System. Das bedeutet für …

… das Datenmanagement – die Etablierung einer zentralen Datenbank mit Schnittstellen zu vielfältige Datenquellen und weitgehend automatisierter Datenerfassung.

… die Unternehmensplanung – die Einführung einer integrierten Planung auf einer zentralen Plattform, um eine Gesamtsicht auf das Unternehmen zu gewinnen.

… das Reporting – die Verwendung von Kommunikationsstandards (IBCS), um die Berichte klar, einheitlich und allgemein verständlich zu gestalten.

Die Datenerfassung automatisieren, das Datenmanagement und Unternehmensplanung zentralisieren, das Reporting standardisieren – jeder einzelne dieser 3 Schritte entlastet das Controlling von mühsamen Routineaufgaben. Und schafft mehr Zeit und Raum für

  • die Analyse und Interpretation der Daten
  • die Abstimmung von Teilplänen zu einer tragfähigen Gesamtplanung
  • die Kommunikation der Erkenntnisse in das Unternehmen hinein

Zentrales Datenmanagement – die Basis von Corporate Performance Management

Grundlegend für das CPM: eine sichere, unternehmensweit zentrale Datenbank in Kombination mit automatisierten Workflows und Schnittstellen. Eine solche Datenbank ist multifunktional, denn sie

… gewährleistet die Qualität granularer Roh- und Stammdaten.

… erweitert und stabilisiertdie Datenbasis, ohne dass sich der Arbeitsaufwand wesentlich zu erhöht.

… verwaltet das Datenmodell: Über die Datenbank lässt sich das Datenmodell steuern, bei Bedarf anpassen oder erweitern. Pluspunkt: Alle Kennzahlen werden unternehmensweit einheitlich definiert und berechnet.

… schützt die Daten: Nach der Definition von Workflows, Rollen und Regeln für den Zugriff auf Daten und Berichte übernimmt die Datenbank das Regime des Datenschutzkonzepts.

… ermöglicht neue Auswertungen und weitreichende Analysen, weil nicht nur Daten aus dem ERP und CRM einfließen, sondern auch Produktionsdaten oder Daten aus der Supply Chain und externen Quellen.

Integrierte Planung – das wichtigste Instrument von Corporate Performance Management

Der Aufbau und die Ertüchtigung einer zentralen Datenbasis durch die Nutzung aller relevanter Datenquellen ist eine Voraussetzung für CPM. Das wichtigste Instrument ist jedoch die integrierte Planung. Denn: Der ganzheitliche Ansatz von CPM fordert, neben der Finanzplanung auch operative Pläne und Prozesse in die Geschäftsplanung einzubeziehen. Außerdem gilt es, bei der Jahresplanung die langfristigen strategischen Ziele im Auge zu behalten.

Der Vorteil: Schwer erkennbare Zusammenhänge werden transparent. Widersprüche und Engpässe, aber auch Treiber, Chancen und Abhängigkeiten können früh identifiziert und berücksichtigt werden.

Erforderlich: eine zentrale Planungplattform

Um diese komplexen Planungsaktivitäten mit einem vertretbaren Aufwand zu bewältigen, empfiehlt sich die Implementierung einer zentralen Planungsplattform: Hier lassen sich die Pläne aller Abteilungen – etwa der Produktion, dem Vertrieb und Einkauf sowie aus dem Projekt-, Personal- und Ressourcenmanagement – automatisch zusammenführen und zentral steuern. Die strategischen Ziele, die Ist- und Soll-Zahlen stehen übersichtlich zum Abgleich und zur Abstimmung bereit.

Erleichtert: schnelle Forecasts

Darüber hinaus hilft die Plattform, Planungszyklen zu beschleunigen und unterstützt das Forecasting. Die Bedeutung einer festen Jahresplanung für die Finanzen und Budgets relativiert sich angesichts der Anforderung, auf plötzliche Ereignisse und unvorhergesehene Trends schnell zu reagieren. Die Jahresplanung wird zwar nicht überflüssig, aber sie sollte in kürzeren Abständen überprüft und – wenn nötig – in einem rollierenden Verfahren angepasst werden.

Hier schließt sich ein Kreis

Auch hier zeigt sich die hohe Bedeutung einer verlässlichen, gut organisierten Datenbasis, denn: Forecasts schnell kalkulieren und aktualisieren – das funktioniert nur mithilfe fortgeschrittener Automatisierung. Automatisierte Prognosen, Hochrechnungen oder Simulationen von Best- und Worst-Case-Szenarien – all dies benötigt umfassende Daten von hoher Qualität und ein konsistentes Datenmodell. Erst dann werden plausible Perspektiven in die Zukunft sichtbar, erst dann wird die Geschäftsplanung zuverlässig und flexibel zugleich.

Standardisiertes Reporting – der Support für Corporate Performance Management

Wenn die Datenbasis immer umfangreicher wird und das Tempo ihrer Auswertung steigt – dann gewinnt das Berichtswesen immer mehr an Bedeutung. Folgerichtig schätzt CPM den Wert einer transparenten Unternehmenskommunikation hoch ein: So kann das Controlling die Daten nur richtig bewerten, wenn es die Prozesse und Arbeitsbedingungen in den einzelnen Unternehmensteilen genau kennt. Umgekehrt sollten die Daten-Expert*innen in der Lage sein, ihre Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen übersichtlich und verständlich zu vermitteln. Je besser die Kommunikation, je höher die Chancen auf eine intensivierte Zusammenarbeit.

Diese Standards haben sich bewährt

Für die Report-Gestaltung bewährt, hat sich die Verwendung der International Business Communication Standards (IBCS): Das praktische – aus wissenschaftlichen Erkenntnissen abgeleitete – Regelwerk der IBCS zielt darauf ab, Berichte, Präsentationen und Dashboards, Info-Grafiken, Diagramme und Tabellen möglichst klar, einheitlich und allgemein verständlich zu gestalten – und zwar im Hinblick auf

  • die inhaltliche Konzeption,
  • die visuelle Wahrnehmbarkeit und
  • die semantische Notation.

Als Vorbilder für die kommunikative Qualität von Geschäftsberichten sehen die Initiatoren der IBCS z. B. das musikalische Notensystem oder das Zeichensystem topographischer Landkarten. Mit diesen Zeichensystemen können sich Menschen unterschiedlicher Muttersprache weltweit verständigen.

Die Beachtung der IBCS erhöht die Funktionalität und Aussagekraft der Geschäftsberichte: Die Standards …

  • sichern ein allgemeines Verständnis,
  • fördern die Erkenntnis der wichtigsten Fakten,
  • erleichtern die Analyse und
  • helfen, Entscheidungen klarer zu vermitteln.

Tipp: Über die Standardisierung hinaus, bietet es sich an, das Reporting kollaborativ zu ertüchtigen, indem kommunikative Funktionen direkt in die Berichte integriert werden. Nutzen Sie die Chancen, mithilfe der Reports die Zusammenarbeit im Unternehmen insgesamt zu stärken!

Fazit: Corporate Performance Management (CPM) …

… bezeichnet ein ganzheitliches Konzept, das darauf abzielt, die Leistung und das Ergebnis eines Unternehmens nachhaltig zu steigern. Dies wir erreicht durch

  • das zentrale Management einer umfangreichen Datenbasis.
  • eine integrierte Planung, die im Einklang steht mit den strategischen Zielen.
  • ein standardisiertes Reporting, das die Datenanalyse erleichtert und die Ziele der Planung im gesamten Unternehmen einheitlich kommuniziert.

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Grafik zum Grill-EventWie läuft es bei Ihnen mit der jährlichen Geschäftsplanung? Sind Sie schwer beschäftigt mit manuellen Eingaben, Versionierungen und der Konsolidierung von Einzelplänen?

Für Controlling- und Finanzverantwortliche ist die Jahresplanung oft ein wahrer Kraftakt. Aber: Es geht auch einfacher. Denn viele Aktivitäten rund um die Planung lassen sich zentralisieren und automatisieren.

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Portrait: Robert Pfahl, Ansprechpartner für Business Intelligence bei ORBIT

Ihr Ansprechpartner für „Business Intelligence“

Robert Pfahl

ORBIT-BI-Experte mit langjähriger Projekt-Erfahrung und klarem Blick für die Prozesse in großen und mittelständischen Unternehmen.