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< Beitrag von Susanne Koerner

5 Fragen zum Homeoffice: Erfahrungen als Vertriebler

Direkter Kontakt zu potentiellen Kunden und das jeden Tag – Arbeitsalltag eines Vertrieblers. Aber wie funktioniert das im Homeoffice? Was hat sich hierdurch auch in der Zusammenarbeit im Team geändert? Maximilian Ritzert, Account Manager in der Neukundenakquise bei ORBIT, berichtet von seinen Erfahrungen. Maximilian sprach mit Susanne Körner aus dem Team Marketing und Business Development.


Wie ist das „Von-zu-Hause-aus-arbeiten“ für dich als Vertriebler?

Maximilian Ritzert, Vertriebler, Portrait
Maximilian Ritzert – Account Manager bei ORBIT

Maximilian: Der Einstieg verlief überraschend problemlos. Ein Großteil unserer Arbeit ist ja seit jeher digital und per Telefon. Von daher ist es den Kunden egal, ob ich von Zuhause aus oder aus dem Büro anrufe. Allerdings ist es schwer, Leute zu erreichen, die sich selbst im Homeoffice befinden. Hier vielleicht zur Erklärung: Unser Team arbeitet in der Neukundenakquise und nicht mit Bestandskunden. Das heißt, wir haben in den seltensten Fällen direkte Durchwahlen und deutlich gespürt, dass viele Unternehmen noch keine vernünftige Homeoffice-Organisation haben. Eigentlich ein guter Startpunkt, um Produkte zu platzieren – würde man die Entscheider denn auch erreichen.

Homeoffice bedeutet für mich weniger Störeinflüsse durch Interna, dafür mehr Störeinflüsse durch Externa 😉 Eigentlich gibt es aber selten Ablenkungen. Wenn, dann sind das meistens Bauarbeiten vor der Haustür, die die Konzentration stören. Wobei es eine wirklich sehr anstrengende Phase gab, in der die Nachbarskinder wohl mehrere Tage Fortnite durchgezockt haben und ich allein dem Schrei-Chor der Kinder entnehmen konnte, was da gerade auf deren Bildschirm abging. Dabei sind die Wände nicht sonderlich dünn. Allerdings war das eine Ausnahme. Ansonsten sind die Kleinen drüben sehr brav.


Wo und wie hast du deinen Arbeitsplatz gestaltet?

Maximilian: Hierzu muss ich erstmal erklären, dass meine Frau und ich aktuell noch in einer 2-Zimmer-Küche-Bad-Wohnung von wenigen Quadratmetern leben und nebenbei ein Haus bauen. Der Platz ist also stark begrenzt – einzige wirkliche Arbeitsfläche bietet ein größerer Tisch in der Küche, den ich als Gentleman natürlich meiner Frau überlasse, die ebenfalls im Homeoffice ist. Ich selbst habe zunächst im Wohnzimmer auf der Couch gearbeitet, was sich aber schnell als nicht praktikabel herausgestellt hat, und arbeite seitdem an einem kleinen Schreibtisch im Schlafzimmer.

ORBIT-Laptop Vertriebler
Unser ORBIT-Laptop – der tägliche Begleiter auch im Homeoffice


Wie sieht dein Arbeitsalltag aus? Pflegst du im Homeoffice bestimmte Routinen?

Maximilian: In der Regel trinke ich nach dem Aufstehen erstmal einen Kaffee und prüfe auf dem Handy, wann ich meinen ersten Termin habe. Gegen 8:30 Uhr beginne ich dann so langsam, meine Frau aus meinem Büro zu vertreiben und nehme die Arbeit auf. Ein richtiges Arbeitsende gibt es nicht. Irgendwann kommt dieser Moment, wo einfach keiner mehr ans Telefon geht. Dann schreibe ich in der Regel noch ein paar Mails, protokolliere meinen Tag in unserem System und schalte dann auf Standby.


Wie habt ihr euch als Team im Vertrieb organisiert? Wie haltet ihr Kontakt?

Maximilian: Wir haben uns direkt zu Beginn der Homeoffice-Zeit einen Morgen- und einen Nachmittags-Call eingestellt. So halten wir uns täglich up to date und wissen auch genau, was die anderen im Team machen. Das hat der Transparenz und dem Teamgefühl stellenweise echt einen Schub versetzt. Wir haben mehr voneinander gewusst und miteinander geredet als vor Corona und behalten diese Tradition vielleicht sogar in Zukunft bei.

Beim Kontakt zu den Kunden hat sich am wenigsten verändert: Telefon und E-Mail. Einzige Neuerung ist, dass sehr viele Vor-Ort-Termine durch Teams-Termine ersetzt worden sind und wir merken: Es geht auch so. Allerdings stellen wir auch fest, dass vielen Unternehmen der echte Kontakt schon noch sehr wichtig ist. Erst mit den Lockerungen ging es bei einigen Verkaufssituationen wieder weiter mit Kennenlernterminen.


Gibt es etwas, das für dich das Homeoffice besonders macht?

Maximilian: ORBIT hat ja sowieso einen besonderen Flair, was das Gefühl des Zusammenhalts anbelangt. Ich finde es positiv überraschend, wie gut dieser Spirit auch im Homeoffice am Leben erhalten wird. Die Corona-Updates finde ich eine sehr gute Sache sowie die ganzen Aufmerksamkeiten, die per Post verschickt wurden. Das habe ich so nicht erwartet und es hat mich in jedem Fall positiv überrascht.


Vielen Dank für die spannenden Einblicke und Erfahrungen von dir als Vertriebler im Homeoffice!

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