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< Beitrag von Susanne Koerner

5 Fragen zum Homeoffice: Erfahrungen als Auszubildender

Mitten in der Ausbildung … und dann 100% Homeoffice. Wie geht das? Mit welchen Unsicherheiten und Besonderheiten hat ein Auszubildender in dieser Zeit zu tun? Jan Wlekinski, Auszubildender „Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung“, berichtet im Gespräch mit Susanne Körner aus dem Team Marketing & Business Development von seinen Erfahrungen.


Wo und wie hast du deinen Arbeitsplatz im Homeoffice gestaltet?

Auszubildender Jan Wlekinski – Portrait
Jan Wlekinski – Auszubildender „Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung“ bei ORBIT

Jan: Da ich in meiner 18m² großen Wohnung nicht allzu viele Möglichkeiten habe, fiel meine Wahl schnell auf meinen Schreibtisch. Diesen musste ich erstmal aufräumen und ein wenig Platz schaffen. Einziges Problem: Mein Bett steht direkt dahinter an der Wand, weshalb ich jetzt jeden Morgen fein säuberlich mein Bett mache. Das wird meine Mutter wahrscheinlich freuen zu hören.


Wie ist das „Von-Zuhause-Aus-Arbeiten“ für dich? Wie war der Einstieg?

Jan: Der Einstieg verlief sehr gut. Aber mir fiel in meiner Wohnung schnell die Decke auf den Kopf. Da ich keine räumliche Trennung habe, sehe ich jedes Mal, wenn ich von meinem Laptop hochschaue, meinen Gaming-PC. Das lenkt schnell ab. Gelöst habe ich es dadurch, joggen zu gehen. Das hilft mir enorm, den Kopf frei zu kriegen … und es ist auch schön, mal etwas anderes zu sehen, als die eigenen 4 Wände.


Pflegst du im Homeoffice bestimmte Routinen? Zeiten?

Jan: Schnell hat sich eine gewisse Faulheit eingeschlichen. Bin ich am Anfang noch um 8 Uhr aufgestanden, wurde es nach und nach immer später. Gut geholfen haben mir die Tipps von anderen Kollegen, durch die ich eine geregelte Morgenroutine bekommen habe.

Es wird nun um 7 Uhr aufgestanden, geduscht und dann gemütlich gefrühstückt. Anschließend fahre ich den Laptop hoch, checke die Mails und der Arbeitstag startet. Um 16:30 Uhr ist dann Feierabend. Nach der Arbeit geht es jetzt wieder ins Fitnessstudio, damit die Pfunde, die ich während der Coronazeit zugenommen habe, auch wieder purzeln.

Auszubildender Jan - Arbeitsplatz im Homeoffice
Jans Arbeitsplatz im Homeoffice


Was sind die klaren Vor- und Nachteile des Homeoffice aus Auszubildender-Sicht?

Jan: Großer Vorteil beim Homeoffice für mich persönlich ist das Einsparen von Zeit und Geld.

Jetzt, wo ich nicht mehr mit dem Auto zur Arbeit fahre, bin ich insgesamt kaum noch motorisiert unterwegs. Dementsprechend muss ich auch nicht mehr so oft tanken wie früher und habe mir dadurch ein schönes Polster angespart. Zwar bin ich kurz einmal in einen kleinen Kaufrausch gefallen, freue mich aber, mir ein paar Wünsche erfüllt zu haben.

Ein wirklich großer Nachteil beim Homeoffice sind dagegen Druck und Stress. Oft kann ich nach der Arbeit nicht abschalten, weil ich zum Beispiel den ganzen Tag an einem Problem saß. Außerdem möchte ich nicht, dass man denkt, dass ich im Homeoffice nicht richtig arbeite … ein gängiges Vorurteil.

Die Sorge, ich würde jetzt ein halbes Jahr meiner Ausbildung verlieren, weil ich nicht weiterkäme, wurde mir schnell genommen. Ich hatte immer Aufgaben und bei Problemen einen Ansprechpartner. Nie hatte ich das Gefühl, zu stören. Im Gegenteil, mir wurde immer geholfen, bis ich alleine weitermachen konnte!

Alles in allem finde ich Homeoffice sehr gut. Auch die Möglichkeit, es in der Ausbildung zu nutzen, finde ich nicht verkehrt. Man muss es nur nicht so lange am Stück machen, wie wir es jetzt gerade zwangsläufig tun. Vielleicht 1-2 Tage in der Woche, weil es einen Termin gibt oder etwas Privates ansteht … das wäre für mich passender.


Du warst zwischendurch schon ein paar Tage wieder vor Ort. Worüber hast du dich bei der „normalen“ Arbeit am meisten gefreut?

Jan: Als mein Chef sagte, ich solle für ein paar Tage zu ORBIT kommen, habe ich mich sehr gefreut. Ich war über meine Freude echt selbst überrascht. Doch erst als ich in die Firma kam und bekannte Gesichter sah und auch mal wieder (mit Maske) von Angesicht zu Angesicht plaudern konnte, auch mit Personen, die nicht in meiner Abteilung arbeiten, habe ich gemerkt, wie sehr ich diese Sozialkontakte vermisst habe.


Vielen Dank für die spannenden Einblicke und Erfahrungen von dir als Auszubildender im Homeoffice!

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