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< Beitrag von Susanne Koerner

5 Fragen zum Homeoffice: Erfahrungen als Account Manager

Homeoffice in einem Unternehmensbereich, in dem man vornehmlich im direkten und persönlichen Kontakt mit Kunden agiert – wie ist das möglich? Sieht ein Vertriebler trotzdem Vorteile im Homeoffice? Andreas Rietz, Account Manager bei ORBIT beantwortet diese und weitere Fragen im Gespräch mit Susanne Körner aus dem Team Marketing & Business Development.


Wie ist das „Von-zu-Hause-aus-arbeiten“ für dich? Wie siehst du das ORBIT-Handling des Homeoffice?

Andreas Rietz, Account Manager - Portrait
Andreas Rietz,
Account Manager bei ORBIT

Andreas: Der Einstieg war eigentlich ziemlich gut, die Technik hat von Anfang an sehr gut funktioniert. Die größte Sorge, die ich hatte, war wie es jetzt weitergeht. Würde ich mich trotz Homeoffice gut bei ORBIT integrieren, da ich erst vor 6 Wochen angefangen hatte? Die Sorge war unbegründet – im Gegenteil, aufgrund der Situation musste man mit vielen Kollegen die anstehenden Themen telefonisch und/oder über Teams-Besprechungen klären. Auch die technische Bereitstellung hat das Arbeiten von zu Hause aus problemlos ermöglicht. Bemerkenswert finde ich auch das tägliche Corona-Update und die wahnsinnig gute Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen miteinander, um die Projekte in dieser besonderen Zeit hervorragend umzusetzen.


Was ist aus deiner Sicht ein klarer Vorteil des Homeoffices?

Spagettieis im Homeoffice von Andreas
„An einem heißen Tag stand plötzlich mein Sohn mit einem großen Spaghetti-Eis vor mir 😉

Zum einen, dass man die anstehenden Aufgaben in Ruhe, ohne Ablenkung gut abarbeiten kann. Dann, dass man sich die Fahrzeit ins Büro und zurück spart, was gleichzeitig auch mehr Zeit für die Familie bedeutet. Außerdem kann man auch zwischendurch einen Blick auf das Kind werfen, ob die Hausaufgaben ordentlich erledigt werden und wo eventuell der Sohnemann Schwächen aufzeigt. Denn wenn man abends später nach Hause kommt, bleibt weniger Zeit, um sich damit zu beschäftigen.


Gibt es etwas, das dir als Account Manager im Homeoffice fehlt, was du als Nachteil siehst?

Andreas: Die schnelle Klärung auf dem Flur und besonders der Austausch mit den Kollegen fehlt schon. Insbesondere bei der Ideenfindung/ Brainstorming ist ein persönliches Treffen besser, denke ich. Auf die Möglichkeit, unsere Kunden wieder Vor-Ort zu besuchen, freue ich mich auch schon. Umgekehrt genauso, die Kunden wieder bei uns im Büro zu begrüßen, ohne besondere Hygiene-Maßnahmen. Außerdem werde ich bei der Arbeit im Büro natürlich nicht so einfach durch Fragen meines Sohnes zu bestimmten schulischen Themen abgelenkt, die nicht nur im Homeschooling aufkamen. Gewissermaßen die Kehrseite der Medaille – zum Helfen da sein … aber eben auch mal abgelenkt werden.


Wie startest du deinen Arbeitstag? Pflegst du im Homeoffice bestimmte Routinen?

Andreas: Ich habe mir relativ schnell ein Ritual einfallen lassen, um im Kopf einen Schalter umzulegen, wann Arbeit ist und wann Freizeit beginnt. Ich kleide mich im Homeoffice normal, also als ob ich ins Büro fahren würde, und ich ziehe mir immer Schuhe an. Schuhe an Schuhe aus ist quasi meine Trennung zwischen Arbeit und Freizeit. Die Zeiten halte ich auch relativ gleich – ich stehe zur gleichen Zeit auf, egal ob Homeoffice oder Büro. Im Homeoffice besteht dann die Möglichkeit, den ersten Kaffee ganz in Ruhe zu trinken, meine Social-Media-Kanäle zu checken und die ersten Mails zu lesen. Beim Feierabend muss mich manchmal mein Sohn daran erinnern, wie spät es ist.

Arbeitsplatz im Homeoffice von Andreas, Account Manager
„Die ersten Wochen ging es erstmal an unseren Esstisch … und später bin ich ins Gästezimmer gezogen“ – Andreas‘ Arbeitsplatz im Homeoffice


Wie habt ihr euch als Team organisiert? Wie haltet ihr zueinander und den Kunden Kontakt?

Andreas: Im Team kommunizieren wir 2 Mal die Woche, montags und mittwochs. Unsere Meetings finden immer mit Video statt und am Montag berichtet jeder kurz, was man am Wochenende unternommen oder erlebt hat. Mit den Kunden kommuniziere ich mit Telefon/Video, Mail, über Social-Media-Kanäle oder mit Vor-Ort-Besuchen.


Vielen Dank für die spannenden Einblicke und Erfahrungen von dir als Account Manager im Homeoffice!


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Kategorie: ORBIT | Schlagwörter: | Kommentare: 0

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