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< Beitrag von Götz Gleitsmann

Say hello to Microsoft SQL Server 2017

Der erweiterte Support für die sehr erfolgreichen Datenbank-Produkte SQL Server 2008 und 2008 R2 endet am 9. Juli 2019. Das bedeutet: Ab diesem Tag liefert Microsoft keine Updates oder irgendeine andere Art der Unterstützung mehr. Da dies erhebliche Sicherheits- und Compliance-Probleme impliziert, ist der Umzug auf eine neuere Technologie unumgänglich. Nutzer werden also gezwungen sein, auf die aktuelle Version der Datenbank umzusteigen: SQL Server 2017.

Migration auf SQL Server 2017

SQL Server 2017 (14.x) unterstützt ein Upgrade folgender SQL-Server-Versionen:

  • SQL Server 2008 SP4 oder höher
  • SQL Server 2008 R2 SP3 oder höher
  • SQL Server 2012 SP2 oder höher
  • SQL Server 2014 oder höher
  • SQL Server 2016 oder höher.

Es ist also wichtig, dass die zu migrierende SQL-Server-2008-Instanz bereits mindestens das Service Pack SP4 bzw. SP3 enthält. Das sollte vor Beginn jeder Migration geprüft oder nachgeholt werden, weil die Migration andernfalls fehlschlagen wird.

Die folgende Tabelle zeigt die möglichen Migrationspfade:

Upgrade von:
SQL Server 2008
Unterstützter Upgrade-Pfad:
SQL Server 2017 (14.x)
SP4 EnterpriseEnterprise
SP4 DeveloperEntwickler
SP4 StandardEnterprise| Standard
SP4 Small BusinessStandard
SP4 WebEnterprise | Standard | Web
SP4 WorkgroupEnterprise | Standard
SP4 ExpressEnterprise | Standard | Web | Express
R2 SP3 DatacenterEnterprise
R2 SP3 EnterpriseEnterprise
R2 SP3 DeveloperEntwickler
R2 SP3 Small BusinessStandard
R2 SP3 StandardEnterprise | Standard
R2 SP3 WebEnterprise | Standard | Web
R2 SP3 WorkgroupEnterprise | Standard
R2 SP3 ExpressEnterprise | Standard | Web | Express

Ein genauerer Blick auf die Liste zeigt, dass eine Migration zugleich den Sprung auf eine höherwertige Edition ermöglicht. Dagegen sind Rückstufungen auf niedrigere Editionen nicht möglich (z. B. von Enterprise zu Express).

Die Cloud-Alternative

Wenn Sie bis zum Stichtag ihre Daten nicht auf SQL Server 2017 umziehen können oder wollen, bietet Microsoft Ihnen den alternativen Umzug in die Azure-Cloud an – und zwar ohne Downtime und ohne Änderung der Anwendungscodes. Die dazu notwendige, sogenannte „Azure SQL Database Managed Instance“ steht seit Oktober 2018 zur Verfügung. Wer seine Datenbank in die Cloud migriert, wird dafür von Microsoft belohnt mit deutlichen Preisnachlässen für die Nutzung von SQL Server und Windows Server auf Azure.

Migration mit ORBIT

Bei ORBIT ist die Abteilung Business Intelligence für sämtliche Themen rund um den SQL Server zuständig, wobei Otmane Ababou Ihr 1. Ansprechpartner ist. Die Kollegen freuen sich darauf, Ihre Systemlandschaft zu analysieren und Lösungen anzubieten, wenn es wegen individueller Besonderheiten Komplikationen geben sollte.

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Kategorie: Cloud | Schlagwörter: | Kommentare: 0

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