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< Beitrag von Robert Renard

Exchange 2010 – 5 Update-Argumente

Am 14. Januar 2020 endet der Support-Lifecycle für Microsoft Exchange Server 2010. Vielleicht denken Sie: Das ist ja noch lange hin und momentan habe ich genug andere Prioritäten. Aber stop: Es gibt 5 gute Gründe, schon heute über ein Update nachzudenken.

  1. Microsoft liefert keinen Support mehr bei technischen Problemen. Diese Aussage gilt umfassend und grundsätzlich auch für den kostenpflichtigen Support.
  2. Microsoft fixt bekannte Bugs nicht mehr. Dies kann sich negativ auf die Stabilität von Exchange Server 2010 auswirken.
  3. Microsoft entwickelt keine neuen Features mehr. Mit der weiteren Nutzung von des alten Exchange Servers sind Sie also abgeschnitten von technischen Neuentwicklungen.
  4. Microsoft nimmt bei Neuentwicklungen keine Rücksicht mehr. Exchange Server 2010 wird abgekoppelt von der Entwicklung andere Produkte von Microsoft. Wenn Sie solche neu- oder weiterentwickelten Produkte gemeinsam mit dem alten Exchange Server einsetzen, kann es zu Inkompatibilitäten kommen.
  5. Microsoft beendet die Veröffentlichung von Sicherheitsupdates. Microsoft schließt bekannte Sicherheitslücken nicht mehr durch entsprechende Updates. Dies stellt ein sehr hohes Risiko dar – vor allem für den Mail-Dienst aber auch für andere Systeme und damit für Ihre Daten insgesamt.

Fazit: Exchange Server 2010 wird auch nach dem 14. Januar 2020 weiterhin funktionieren. Mit der weiteren Nutzung nehmen Sie jedoch eine deutliche Beeinträchtigung der Sicherheit Ihrer Systeme in Kauf. Und: Im Ernstfall sind Sie beim Desaster-Recovery auf sich allein gestellt. Sie sollten genau überlegen, ob Sie diese Risiken eingehen wollen.

Was ist zu tun?

Auch wenn es noch lange hin scheint: Die Ablösung von Exchange Server 2010 sollten Sie umsichtig planen und umsetzen – und dies möglichst lange vor dem Stichtag. Es ist also höchste Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, wie Sie Ihre Microsoft-Exchange-Server-2010-Infrastruktur auf eine moderne und sichere Plattform migrieren können. Dabei gibt es verschiedene Szenarien, die für eine Migration „on-premises“, in die Cloud oder auch für eine hybride Lösung sprechen. Wir beraten Sie gerne und arbeiten mit Ihnen ein individuell passendes Migrationskonzept aus.

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Kategorie: Unified Communication | Schlagwörter: , | Kommentare: 0

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