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< Beitrag von Tobias Schmidt

Der neue Purity FA ActiveCluster von Pure Storage ist da!

Pure Storage veröffentlicht Ende 2017 den neuen ActiveCluster. Auch diese Neuentwicklung zeichnet sich durch die Einfachheit und Zuverlässigkeit aus, für die Pure bekannt ist.  Seit Einführung der FlashArray//m-Serie vor 2 Jahren hat Pure Storage statistisch eine Zuverlässigkeit von 99.9999% erreicht. Mit dem neuen ActiveCluster steigert sich diese ohnehin hohe Ausfallsicherheit noch weiter.

Keyfeatures des ActiveCluster

  • Symmetrisch Active/Active: Lesen und Schreiben sind auf denselben Volumes auf beiden Seiten des Spiegels möglich.Active/Active simplified
  • Transparenter Failover: Failover und Resync laufen automatisch und unterbrechungsfrei.
  • Asynchrone Replikation integriert: Dies ermöglicht Baseline Transfers, Resynchronisation und Disaster Recovery Sites.
  • Keine zusätzlichen Lizenzen benötigt: Einfach Purity Upgrade durchführen und Active/Active gehen.
  • Einfaches Management: Der Cluster läßt sich von beiden Seiten des Spiegels aus managen.
  • Pure1 Cloud Mediator: Durch die integrierte, cloudbasierte und transparente Failover-Aushandlung erübrigt sich eine 3. Site. Ist die  Kommunikation mit Pure unerwünscht, ist die Nutzung eines Onsite-Mediators natürlich möglich.

Requirements des ActiveCluster

  • Maximale Roundtrip-Latenz von 5 Millisekunden: Eine „flotte“ DWDM-Leitung kann die Distanz von bis zu 50 Kilometern zwischen den Arrays überwinden. Der Cluster erwartet immer ein Acknowledgement von beiden Seiten, bevor ein Paket als „komplett gesendet“ eingestuft wird. Deshalb addieren sich Standard-Latenz und Roundtrip-Latenz.
  • 4 x 10 GB Ports auf den Dataswitches: Die FlashArrays sind ausgestattet mit 10 GB Replikationsports auf den Controllern. Über diese Ports wird die Verbindung aufgebaut. Es gibt keine Vorschrift, welcher Switch genutzt werden soll. Der Switch sollte lediglich Routing beherrschen.
  •  4 zusätzliche IP-Adressen pro Array

In 4 Schritten zum Active/ActiveCluster

Bisher war nur eine Active/Passive-Verbindung zweier FlashArrays möglich. Jetzt laufen die Services unterbrechungsfrei weiter, selbst wenn ein Datacenter ausfallen sollte. Wie immer bei Pure Storage ist die Usability hoch: In 4 einfachen Schritten können Sie einen einen Acitve/ActiveCluster aufbauen.

1. Die Verbindung zweier FlashArrays zum ActiveCluster

Wird genauso durchgeführt wie die Verbindung zweier Systeme für asynchrone Replikation. Nur ein neuer Verbindungstyp – die Sync Replication – wurde hinzugefügt.

Clusterconnect

2. Erstellung und Ausbreitung eines Pods

Was ist ein Pod? Ein Pod ist ein Management Objekt, mit dem z. B. Volumes gleichzeitig und synchron auf 2 Arrays existieren können. Trotzdem werden diese Volumes wie ein einziges Objekt gemanaged und zwar von beiden Arrays aus. Pods enthalten Volumes, Snapshots, Protection Groups (für Snapshots und Asynchrone Replikation), Performance Statistiken, Security Audit Log-Informationen und Konfigurationsinformationen, wie z. B. darüber, welche Volumes mit welchen Hosts verbunden sind. Pods sind für den Active Cluster zwingend notwendig.

Durch das neue purepod Command lässt sich ein Pod einfach erstellen und auf den Arrays ausbreiten.

3. Volume erstellen

Jeder FlashArray Administrator kennt die Befehle oder Klicks, die er braucht, um ein neues Volume zu erstellen. Dieses Repertoire wird erweitert, durch den Befehl, mit dem der Pod als Volumedestination hinzugefügt wird. Auch bereits bestehende Volumes können in einen Pod bewegt werden, natürlich unterbrechungsfrei.

4. Hosts verbinden

Nachdem die Hosts mit dem Volume auf Pod-Ebene verbunden sind, können die Hosts auf demselben Volume auf beiden Arrays lesen und schreiben. Fertig!

Haben Sie noch Fragen zum Thema FlashArrays von Pure Storage? Auf flash-storage.de finden Sie weitere Informationen. Aber ich beantworte auch gerne alle Fragen, die im Kommentarfeld zu diesem Post gestellt werden.

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Kategorie: Datacenter | Schlagwörter: , , , | Kommentare: 0

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