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< Beitrag von Jörg Schneider

Quality of Service (QoS) von Pure Storage – alles geht heute von allein

Quality of Service (QoS) im Allgemeinen bezeichnet die Funktionalität, Datenpakete in ihrer Priorität zu beeinflussen. So lassen sich gewisse Datenpakete/Anwendungen bevorzugter behandeln. Wenn zum Beispiel sichergestellt werden muss, dass auch bei sehr hoher Systemlast eine gewisse Anwendung unbedingt laufen muss – auch wenn diese eigentlich eine nicht so hohe Last verursacht –, kann die Performance mit QoS sichergestellt werden.

Oftmals sind hierfür viele Einstellungen nötig. Mindesteinstellungen für Applikationen aber auch begrenzende Einstellungen für andere Applikationen sollen dafür sorgen, dass QoS optimal für das System arbeitet und gewisse Anwendungen auch bei hoher Systemlast volle Leistung bringen.

Quality of Service (QoS) von Pure Storage

Pure Storage bezeichnet seinen Ansatz von Quality of Service als „eliminating noisy neighbors„. Gemeint ist damit der Schutz gegen Anwendungen, die vorübergehend übermäßige Speicherressourcen verbrauchen können, die die Gesamtleistung negativ beeinflussen.

Wie funktioniert’s?

Das Wichtigste vorweg: Man kann bei dem System von Pure Storage nichts einstellen, muss man aber auch nicht.

Quality of Service (QoS) - Pure2

Das System überwacht stetig die Workloads und prüft, ob ein Workload die Leistungsfähigkeit aller beeinträchtigt. Wenn ein Workload sich ungewöhnlich verhält und eine solche Last erzeugt, dass andere Workloads hierdurch beeinträchtigt werden würden, schreitet das Betriebssystem Purity ein. Es begrenzt diesen Workload künstlich so, dass die anderen Workloads unbeeinträchtigt bleiben, ihre niedrige Latenz halten und nur der störende Workload – oder mit Pure Storages Worten: „der laute Nachbar“ – begrenzt wird. Ziel ist hierbei immer, die Gesamtlast des Systems nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Wie bereits erwähnt, erfordert Pure Storage QoS keine Konfiguration. Wie der Rest der FlashArray-Systeme verwaltet es sich selbst und ist sofort betriebsbereit. Einmal installiert wird Always-On QoS „laute Nachbarn“ effizient kontrollieren, sodass jede Anwendung die maximale Auslastung der Performance-Ressourcen, die auf dem FlashArray konfiguriert sind, erreichen kann. Auf diese Weise wird für alle Workloads volle Leistung gewährleistet.

Selbstverständlich gilt dies für alle Arten von Workloads, weil die Systeme von Pure Storage als Mixed-Workloads entwickelt worden sind.

Quality of Service (QoS) - Pure1

Eine Demonstration dieser Funktionalität von Purity bietet Pure Storage in einem kurzen Video auf der Homepage.

Fazit

Das System bietet von Haus aus so viel Performance, das es selten an seine Grenzen kommt. Somit ist es eigentlich nicht nötig, einzelne Volumes performancetechnisch zu beschränken. Allerdings kann immer mal etwas schief gehen und ein Workload kann das System massiv belasten. Diese Anomalie erkennt das System und begrenzt diesen Workload so, dass die anderen Workloads nicht beeinträchtigt werden.

Ohne dass man komplizierte Werte vorgeben, Analysen betreiben muss oder gar künstlich aus Angst die Leistung seines Systemes begrenzt – sehr praktisch und passt absolut in die Philosophie „Keep it simple“.

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Kategorie: Datacenter | Schlagwörter: , , | Kommentare: 0

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