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< Beitrag von Marc Muellenbach

Inplace Update von Lync 2013 und die Frage nach den Lizenzen für Skype for Business

In der letzten Zeit wurde ich öfters gefragt, ob es wirklich eine Inplace-Update-Strategie von Lync Server 2013 nach Skype for Business Server 2015 gibt.

Ja, die gibt es.

Der Upgrade-Prozess ist unkompliziert und in wenigen Schritten durchführbar, allerdings an ein paar Voraussetzungen geknüpft, die erfüllt sein müssen. Hier helfen wir unseren Kunden aber gerne weiter.

Allerdings ist eine Frage nirgends so richtig beantwortet: Muss ich neue Lizenzen für Skype for Business kaufen, wenn ich ein Inplace Update durchführe?

Ja. Es müssen neue Lizenzen gekauft werden! Es wird ein komplett neues Produkt installiert. Ansonsten sind die Lizensierungsmethoden gleich geblieben.

Desktop-Applikationen, Mobile Clients und Lizenzen für Skype for Business

Es gibt drei verschiedene Desktop-Applikationen für Skype for Business:

  • Der Standalone Client, ohne jedes weitere Office-Programm
  • Der in Office Pro Plus enthaltene Client
  • Der Skype for Business Basic Client, dem jedoch einige Features fehlen. Dafür ist er frei verfügbar.

Darüber hinaus gibt es noch Mobile Clients in verschiedenen Appstores, unter anderem für iOS-Geräte, Android-Geräte und Windows Phones.

Dazu gibt es drei verschiedene Client-Zugriffs-Lizenzen, die aufeinander aufbauen:

  • Die Standard-CAL:
    Diese ermöglicht den Zugriff auf den Skype for Business Server mit den Features Instant Messaging, Präsenz und Eins-Zu-Eins-Audio- und Videokonferenzen.
  • Die Enterprise-CAL:
    Sie ermöglicht weitere Features, wie zum Beispiel die Desktop-Freigabe, Freigabe von Programmen, Audio- und Videokonferenzen mit mehr als zwei Teilnehmern sowie die Anbindung mobiler Endgeräte.
  • Die Plus-CAL:
    Diese schaltet Enterprise Voice frei, also die Telefonie-Features von Skype for Business.

Server-Lizenz(en)

Auf der Server-Seite gibt es nur eine Lizenz für Skype for Business 2015, die pro Front-End Server oder Standard-Edition-Server erworben werden muss.

Installiert man also zwei Front-End Server in einem Pool, so müssen dafür zwei Lizenzen erworben werden. Das Gleiche gilt für Standard-Edition-Server, wenn man davon zwei bereitstellen will. Alle weiteren Rollen für Skype for Business erfordern keine zusätzliche Server-Lizenz.

Änderungen im Vergleich zur alten Version von Skype for Business

Unter der Haube hat sich nicht wirklich viel geändert, und die meisten User werden es wohl nur auf den zweiten Blick bemerken.

Die Föderation zwischen Skype for Business und dem öffentlichen Skype Messenger unterstützt jetzt auch Videoanrufe, setzt aber eben die Verbindung mit dem öffentlichen Skype Service voraus.

Die Administrationsoberfläche hat sich etwas verändert, das Logo ist neu, und der Look des Lync Clients bzw. des Skype for Business Clients auf den Laptops oder Workstations hat sich geändert. Der Skype for Business Client wurde übrigens als Update zum Lync 2013 Client veröffentlicht. Der Administrator kann dies unterbinden, wenn er denn will.

Und jetzt der Knaller: Es gibt wieder bewegte Emoticons!

Wenn das nicht mal der Hauptgrund für ein Upgrade ist.

Lizenzen für Skype for Business Smielies

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Kategorie: Unified Communication | Schlagwörter: , | Kommentare: 0

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