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< Beitrag von Jörg Schneider

FlashArray//m-Architektur – was hat sich verändert?

In einem vorherigen Beitrag habe ich bereits die neuen Storage-Systeme von Pure Storage – die neue FlashArray//m-Serie – und ihre Besonderheiten vorgestellt. In diesem Beitrag werde ich einen Einblick in die FlashArray//m-Architektur geben.

Der erste Eindruck

Nach dem Auspacken des großen Kartons denkt man zunächst einmal: „Wow, ist das System klein“. In nur 3 HE verpackt Pure Storage die geballte Power. Schnell werden die Systeme ins Rack geschraubt und verkabelt.

Was hat sich verändert?

Schon das Gehäuse (Bezel) hat sich verändert: Vorne befinden sich die Slots für die SSD Drives. Insgesamt passen in das Gehäuse 20 Slot-Einschübe.
Darüber befinden sich die NV-RAM-Einheiten. Hier passen maximal 4 NV-RAM-Module in das Gehäuse. Oben rechts bekommt man den Status des Systems durch eine LED-Leuchte angezeigt.

Auf der Rückseite des Gehäuses finden die zwei Controller sowie zwei Netzteile Platz.

Die größte Veränderung weisen die NV-RAM-Module auf. Diese sind jetzt eigene Einschübe, welche dem System batteriegepufferten Zwischenspeicher bieten, der nicht mehr über das Shelf – also per SAS-Kabel – der Computereinheit bereitgestellt wird, sondern direkt angebunden ist.

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SSD-Einschübe

Ebenfalls eine große Änderung gibt es bei den SSD-Einschüben. Hier werden jetzt zwei SSDs in einen Slot gepackt, um die Packdichte weiter zu erhöhen.

Sehr angenehm beim Aufbau ist, dass das System mit sehr wenig Kabeln auskommt. Man spart sich die Anschlüsse für die interne Verkabelung der Controller und die Verkabelung an die SAS Shelves. Wenn die 20 Steckplätze in der Bezel nicht ausreichen, können weitere Shelves per SAS-Anschlüsse an den Controller angehangen werden.

Zwischenfazit

Alles in allem macht das Gehäuse einen sehr hochwertigen und absolut durchdachten Eindruck. Angefangen bei Verschlussklappen aus Metall für die Lüfter der Controller bis hin zu sehr stabilen mechanischen Elementen.

Grafische Oberfläche

2015-11-12_132353Die Oberfläche ist natürlich dem neuen Gehäuse angepasst worden. So erscheint jetzt ein neues Bild auf der Oberfläche des Systems. Hier erblickt der Betrachter das Schema der Bezel mit den gewohnten grünen bzw. im Fehlerfall roten Warnlampen.

Video

Pure Storage stellt ein knapp fünf minütiges Video auf seiner Homepage bereit, welches die Philosophie, das Design und die Idee hinter den Bezel-Systemen zeigt. – Ich fand es interessant, die verschiedenen Ideen zu sehen und ein paar Personen und ihre Meinungen zum neuen System zu hören.

Fazit zur FlashArray//m-Architektur

Man muss zugeben: Das Gehäuse scheint für Flash gedacht und gebaut zu sein. Jetzt wurden in der FlashArray//m-Architektur die kleinen Hürden, welche durch die in der vorherigen System-Generation eingesetzte handelsübliche Hardware kamen, ausgemerzt und es wurde ein für Flash optimiertes und vor allem auch zukunftssicheres Gehäuse, welches von Pure Storage selbst entwickelt wurde, gebaut. So hat Pure Storage mit einem Bezel-Gehäuse nicht nur die Hardware und somit die Anbindung verbessert, sondern auch die Packdichte noch weiter erhöht. Pure Storage bildet das System nun auf 3 HE ab, welches vorher 6 HE gebraucht hat. Ohne Redundanzverluste und mit Performance-Steigerung – sehr effizient. Mit dem FlashArray//m gehen Hard- und Software Hand in Hand – die Hardware ist für die Software gebaut.

 

Weitere Bilder des FlashArray //m im Einsatz:

Das Gehäuse:

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NVRAM:

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Controller:

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SSD-Einschübe:

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Kategorie: Datacenter | Schlagwörter: , , , | Kommentare: 0

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