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< Beitrag von Robert Riemer

VDI-Performance steigern durch Flash Storage

Pure Storage ist ein Enterprise All Flash Storage-Hersteller, der ohne Tiering alle Applikationen im Rechenzentrum in Bezug auf Performance und Features beschleunigt bzw. erweitert. In diesem Blog-Artikel werde ich speziell darauf eingehen, wie die Performance im Bereich der Virtualisierung, insbesondere bei der Desktopvirtualisierung, mit Flash optimiert werden kann.

Als Consultant bin ich im Bereich Virtualisierung mit Fokus auf VDI tätig. Dabei mache ich die Erfahrung, dass den meisten Unternehmen, die bereits Servervirtualisierung einsetzen, die Vorteile von virtuellen Desktopinfrastrukturen durchaus bekannt sind. Nichtsdestotrotz wollen diese Unternehmen solch eine Lösung erst testen, bevor sie sich für einen Produktivbetrieb entscheiden.

PoC zum Test der VDI-Performance

Für den Test werden sogenannte Proof of Concepts durchgeführt, in denen Performance, Automatisierung und Handhabung der Desktopvirtualisierung getestet wird. Gestartet wird der Test meist mit etwa 10 bis 20 Desktops/Usern. Diese Installation wird überwiegend auf der beim Kunden vorhandenen Infrastruktur durchgeführt. Da diese Anzahl an virtuellen Desktops die Infrastruktur (insbesondere die ESXi-Server und das vorhandene Storage) nicht wirklich belastet, ist die VDI-Performance bei diesen PoCs meistens gut bis sehr gut.

Probleme beim Produktivbetrieb ohne Flash

Bei Fortführung des Projekts im Produktivbetrieb tauchen dann allerdings Probleme auf: Zum Beispiel lassen sogenannte Boot/Login Storms die VDI-Performance und die damit einhergehende Benutzerakzeptanz für so eine virtuelle Desktopinfrastruktur schnell sinken. Der Aufwand des Administrators steigt wieder und die eigentlichen Vorteile werden zu Nachteilen – und die schlechte Performance wird zum Show-Stopper.

 

Vorteile von All Flash Storage im Bezug auf die VDI-Performance

Quelle: Pure Storage http://www.purestorage.com/

 

Keine Kapazitätsengpässe und hohe In-Line-Deduplizierung

Genau dieses Verhalten habe ich bei unzähligen VDI-Projekten miterlebt. Daher war meine Begeisterung groß, als ich das erste Mal Pure Storage in Verbindung mit VDI getestet habe: Alles ist anders. Der Weg vom PoC zur Produktion ist kein Problem mehr, da schon das Einsteigermodell, das FlashArray//m 20, bis zu 2.000 virtuelle Desktops ohne Performanceengpässe bereitstellen kann. Da die virtuellen Desktops „binär“ gesehen überwiegend gleich „aussehen“, kann Pure Storages In-Line-Datenreduktion (Deduplication & Compression) konservativ gesehen eine sehr beeindruckende Ratio von 10:1 erreichen. Das bedeutet also, dass es auch nicht mehr so schnell zu Kapazitätsengpässen bei wachsender Anzahl von Desktops kommt.

Ein Zahlenbeispiel aus einem realen Kundenprojekt: Bei einem Unternehmen laufen unter anderem 500 virtuelle Desktops auf dem Flash-Array, wobei dank der In-Line-Datenreduktion (Deduplication & Compression)  nur knapp 250 GB Speicherkapazität auf dem Flash-Array verbraucht werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es „Full-Clones“- oder „Linked-Clones“-Desktops sind. Das Ausrollen von 100 Desktops nimmt nur knappe 5 – 8 Minuten in Anspruch. Somit spart die IT auch Zeit und kann sich um die wirklich wichtigen Dinge kümmern.

Fazit

Mit Pure Storage haben wir das perfekte System für eine virtuelle Desktopinfrastruktur bzw. für eine gute VDI-Performance. Lange Ladezeiten von Desktops und lange Wartezeiten auf den Start von Applikationen gehören der Vergangenheit an.

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Kategorie: Datacenter | Schlagwörter: , , | Kommentare: 0

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