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< Beitrag von Sebastian Frechen

Disaster Recovery in der Cloud?

Wie in meinem letzten Beitrag „Cloud-Standort Deutschland wird immer wichtiger“ beschrieben, sollte man das Herkunftsland des Cloud-Providers beachten. Hier gibt es zum Thema Datenschutz einige rechtliche Unterschiede.

Viele Unternehmen haben die Anforderung, ihre kritischen Daten regelmäßig an einen „Offsite“-Standort auszulagern. Oftmals steht jedoch kein passender Standort zur Verfügung bzw. der administrative Aufwand der Auslagerung ist zu hoch. Was gilt es zu beachten bei der Auslagerung von Backup-Daten?

Was sind die grundsätzlichen Herausforderungen für Unternehmen, um Backup-Daten auszulagern?

  • Zu wenig IT-Personal, um den administrativen Overhead bewältigen zu können
  • Die Backup-/Replikations-Fenster reichen nicht mehr aus
  • Kein passender DR-Standort
  • Interne bzw. gesetzliche Compliance-Vorgaben
  • Hohe Kosten für die Anschaffung und den Betrieb eines Disaster Recovery-Standorts
  • Steigende Datenmengen erschweren die Auslagerung von Daten
  • Komplizierter Restore-Vorgang

Die Cloud bietet hier durch ihre flexible Einsatzweise eine durchaus attraktive Alternative. Grundsätzlich sollte man bei der Auslagerung von Unternehmens-Daten in einen Cloud-Service folgende Kriterien berücksichtigen:Disaster Recovery

  • Übertragung der Daten (Verschlüsselung, Deduplizierung etc.)
  • RZ-Sicherheit (Standort, ISO-Zertifizierung wie 27001, Verfügbarkeit, Zugangskontrolle, Stromversorgung etc.)
  • Speicherung der Daten (Mandantenfähigkeit, Netzwerksegmentierung etc.)
  • Zugriff auf die Daten

Um die oben genannten Herausforderungen meistern zu können, haben wir „Vault as a Service“ entwickelt. Im nächsten Artikel werden wir auf die Funktionsweise von VaaS eingehen.

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Kategorie: Datacenter | Schlagwörter: , , , | Kommentare: 0

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